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Jahreshauptversammlung 2007

Erfolgreiches Engagement des Fördervereins Waldschwimmbad:

54.000 Euro für die Sanierung „erarbeitet“

Mit Berichten des Vorstands und der Arbeitskreise wurde die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Waldschwimmbad Oberscheld eröffnet. Mit dem Dank an die Gremien der Stadt zur Bereitstellung von fast 500.000 Euro für die erste Stufe der Badsanierung eröffnete der erste Vorsitzende Franz Kern die Sitzung. Der Förderverein konnte mit seinen Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, wurden doch durch die Aktivitäten ca. 54.000 Euro Kosten eingespart.

Dem Arbeitskreis „Neuerungen“ kam in 2006 eine herausragende Stellung zu. Im Frühjahr wurde das undichte Dach mit Trapezblechen neu gedeckt. Seit Dezember werden Umbaumaßnahmen für die Sanierung vorgenommen so z.B. Bäume fällen, Wurzeln entfernen, Technik im Gebäude ausbauen sowie eine neue Zufahrt zum Technikgebäude schaffen. Um mehr Fläche für Solarnutzung zu gewinnen erfolgt zurzeit eine Erweiterung der Dachfläche auf insgesamt rund 500 qm. Franz Kern als Sprecher der Arbeitskreise freute sich: „Werner Bergmann hat sich dankenswerter Weise als Bauleiter seitens des Fördervereins zur Verfügung gestellt und darüber hinaus die Ausarbeitung der Dachkonstruktion für die Dacherweiterung von ca. 150 qm durchgeführt“. Die „üblichen“, umfangreichen Arbeiten im Saisonverlauf, von der Baderöffnung bis zum Winterfestmachen wurden vom Arbeitskreis „Pflege der Außenanlagen“ durchgeführt. Insgesamt kamen mehrere hundert Arbeitsstunden zusammen. Viele Helfer sind übrigens in beiden Arbeitskreisen aktiv. Die Mäharbeiten führten erfreulicherweise weiterhin Oberschelder Vereine durch.

Für das Bistroteam listete Heidi Brandes insgesamt 1265 Arbeitsstunden auf. Während dieser Zeiten sind Schwimmbadbesucher, Radfahrer und Wanderer mit Essen und Getränken versorgt worden. Zugleich verkaufte das Team noch ca. 6200 Einzelkarten und 330 Jahreskarten. Insgesamt ergab sich gegenüber dem Vorjahr, trotz der schlechten Witterung im August, ein Mehrverkauf von 351 Einzelkarten und 14 Jahreskarten. Spitzentag im Schwimmbad war der 19. Juli mit über 400 verkauften Eintrittskarten, zuzüglich der Besucher mit Dauerkarten.

Der Arbeitskreis Jugend verfügt nur noch über eine kleine Mitarbeiterzahl. Katharina Ramisch stellte fest „Die Hauptursache dafür liegt in dem großen Engagement von Mitgliedern an anderer Stelle im Verein“, so z.B. im Bistro. Jugendliche sind in anderen Vereinen ganzjährig aktiv, das Schwimmbad kann aber nur in den Sommermonaten Wirkung zeigen. Trotzdem Jugendliche zur Mitwirkung zu gewinnen, stellte sie als Herausforderung, der sie und der Verein sich stellen müssen, heraus.

JHV-2007Der scheidende stellvertretende Vorsitzende, Uwe Brückmann, übernahm das Fazit für den Arbeitskreis Veranstaltungen. Sprichwörtlich ist bisher das schlechte Wetter bei der Feier zur Baderöffnung. Treffsicher zog er das Fazit „Das Wetter hielt, was es bei den Eröffnungsfeiern des Fördervereins verspricht, nämlich Regen!“ Aber trotz des Regens kamen viele Bürger und die Feier wurde zumindest finanziell ein Erfolg. Das Wetter beeinflusste ebenfalls die Wanderung des Turnvereins zum Schwimmbad im Mai. Bei dem vom CVJM im Juni durchgeführten Spiel ohne Grenzen übernahm der Förderverein die Verköstigung. Auch der Familientag der Stadt Dillenburg und das Sommerfest des CDU Stadtverbandes wurden erfolgreich durchgeführt. Angeboten, verschoben und dann doch abgesagt wurde das Mondscheinschwimmen im Bad. Die zu kühle Witterung ließ – trotz aller getroffenen Vorarbeiten – die Durchführung nicht zu.

In 2007 hofft der Verein auf besseres Wetter, nicht nur für das Mondscheinschwimmen. „Tanz in den Mai“ (30. April), Kinder- und Familientag (1. Juli) und Mondscheinschwimmen (25. August) sind als Veranstaltungen vorgesehen. Für die Eröffnung des Schwimmbades nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist ein „Tag der offenen Tür“ geplant. Für die Helfer des Fördervereins findet zudem das interne Helferfest am 23. September statt. Der Arbeitskreis „Technische Anlagen“, so Rainer Hennings in seinen Ausführungen, beteiligte sich mit Anregungen bei den Sanierungsvorschlägen. Hans-Jürgen Ramisch, Referent Öffentlichkeitsarbeit und Sprecher des gleichnamigen Arbeitskreises, führte besonders den Wettbewerb um den Namen für die Logofigur an. „Mit Freddy Forsch wurde ein werbewirksamer Name gefunden.“ Der Vorschlag kam von Fabian Straub. Flyer zur Mitgliederwerbung und Flyer für Übernachtungsbetriebe, Bannerwerbung für Veranstaltungen einschließlich Sponsorensuche und Gestaltung von Plakaten waren wesentliche Aufgaben. Neu ist seit Beginn der Badesaison 2006 die Internetseite des Vereins, mit vielen Informationen über das Bad.

Der Leiter der Servicebetriebe der Stadt Dillenburg, Karl-Werner Karp, freute sich über insgesamt 54.000 Euro Ausgabenersparnis durch die Arbeit des Fördervereins. Nur dank dieses Engagements war die Sanierung des Schwimmbades überhaupt möglich. Aktuell steht das Ausschreibungsverfahren für den ersten Bauabschnitt kurz vor dem Abschluss. Danach kann er der Stadt ein Unternehmen für die Arbeiten vorschlagen. Als Eröffnungstermin für das sanierte Bad veranschlagte er Mitte bis Ende Juni 2007. Die Einhaltung des Termins hängt auch von dem ausgewählten Unternehmen und der Materialbeschaffung ab.

Bei den Vorstandswahlen wurden Franz Kern (Vorsitzender), Sandra von Dessonneck (Schriftführerin), Heide Brandes (Kassenwartin), Hans-Jürgen Ramisch (Referent Öffentlichkeitsarbeit) und Katharina Ramisch (Beigeordnete) in ihren Ämtern bestätigt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Rainer Hennings. Er übernahm die Aufgabe von Uwe Brückmann, der nicht mehr für ein Vorstandsamt zur Verfügung stand. Ausgeschieden sind auch Andreas Schmidt und Timo Weber (beide Beigeordnete). Neu in den Vorstand gewählt wurden als Beigeordnete Werner Bergmann und Horst Weber. Karl-Werner Karp ist als Vertreter der Stadt kraft Amtes Mitglied im Vorstand des Fördervereins.

Der Förderverein, so Franz Kern, ist mit seinen Vorarbeiten für die Sanierung weiterhin Samstags aktiv. Weitere Helfer sind herzlich willkommen.