Waldschwimmbad_final03
Unwetter

Unwetterkatastrophe im Schelde- und Dilltal

Am 17. September 2006 tobte in der Region, besonders über Dillenburg und seinen Ortsteilen, ein Gewitter mit Starkregen, das fast sechs Stunden anhielt. Innerhalb kürzester Zeit schwollen sonst seichte Gewässer zu reissenden Flüssen an und überschwemmten alle niedrig gelegenen Häuser, aber auch am Hang gelegene Gebäude. Auch Berghänge kamen ins Rutschen. Keller und Wohnungen, aber auch Kindergärten, Dorfgemeinschaftshäuser usw. liefen voll. Das Wasser vernichtete das Mobiliar und den Hausrat in diesen Räumen.

Das Ergebnis der sintflutartigen Regenfälle waren nach einer ersten Grobschätzung Schäden in Höhe von voraussichtlich über 30 Millionen Euro. Auf Dillenburg und seine Ortsteile entfallen ca. 20 Millionen Schaden. Davon betragen die Schäden an öffentlichen Gebäuden einschliesslich der Dill-Kliniken ca. 8,8 Millionen. Haiger weist eine Schadensumme von ca. 9,5 Millionen Euro auf.

Besonders betroffen waren in Dillenburg die Ortsteile Oberscheld, Niederscheld und Eibach. Auch das Schwimmbad hat Schäden davon getragen, die aber im Vergleich zu den Schäden entlang der Irrschelde und Schelde relativ gering sind.

Die Stadt Dillenburg bittet um Spenden für die betroffenen Bürger.

Hochwasserhilfe Dillenburg".
Konto-Nr. 17004
Sparkasse Dillenburg
BLZ 516 500 45

Auch die Kirchen haben Spendenkonten eingerichtet:

Evangelische Regionalverwaltung
“Hochwasserhilfe Oberscheld” bzw. “Hochwasserhilfe Niederscheld”
Konto-Nr. 30882
Sparkasse Dillenburg
BLZ 51650045
 
Caritasverband Wetzlar/Lahn-Dill-Eder
Stichwort “Flut Dillenburg”
Konto-Nr. 16618
Sparkasse Dillenburg
BLZ 51650045

Sachspenden (Hausrat) können bis auf weiteres zu folgenden Terminen in den Räumen der Freien evangelischen Gemeinde Oberscheld, Hans-König-Weg, abgegeben werden. Die Abgabezeiten sind Dienstags (17.30 - 20 Uhr), Freitags (14 - 19 Uhr) und Samstags (10 - 14 Uhr). Während dieser Zeiten können sich Spender dort auch telefonisch melden (Tel. 02771-23150).

Ein positiver Aspekt kann jedoch jetzt schon angemerkt werden: Die funktionierende Nachbarschaftshilfe in den Gemeinden war allen Betroffenen eine grosse Hilfe.